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Energieträger

 Geothermiekongress 2009 - Bochum erwartet eine spannende Veranstaltung

Geothermiekongress 2009 vom 17.-19.11.09 in Bochum

2009 war bislang ein spannendes Jahr für die Geothermie und spannend dürfte es weitergehen. Selten stand die Energie aus der Tiefe derart in der öffentlichen Diskussion wie in den vergangenen Monaten. Das lässt für das zentrale Ereignis der Branche, dem Geothermiekongress 2009 vom 17.-19.11.09 in Bochum spannende Beiträge und Diskussionen erwarten. Langsam zeigt sich, dass mit der Entwicklung geothermischer Niedertemperaturkraftwerke eine neue, erfolgreiche Technologielinie in den deutschen Kraftwerkspark eingebracht wurde.

 Geothermie - Metropole Ruhr auf dem Weg zur Zukunftsenergie aus der Erde

„Vom Kohle- zum Wärmebergbau mit know-how aus dem Ruhrgebiet“. So könnte das Motto heißen, unter dem sich die Städte der Metropole Ruhr am 9. August im Bochumer RuhrCongress mit einer besonderen Energieform auseinandersetzen wollen – der Erdwärme. Die CO2-Diskussion der vergangenen Monate hat es noch einmal deutlich gemacht. Wir müssen bei unserer Energieversorgung umsteuern und verstärkt klimaschonende Technologien entwickeln und einsetzen. Dem Ballungsraum Ruhrgebiet kommt dabei alleine aufgrund seiner Größe und seines Energieverbrauchs eine besondere Verantwortung zu.

Eine Option mit erheblichem Zukunftspotenzial ist die Geothermie. Dieser unerschöpfliche und stetige Energiestrom unter unseren Füssen aus dem glühenden Inneren unseres Planeten steht CO2- und kostenfrei zur Verfügung. Länder ohne eigene fossile Energieträger Kohle, Erdöl oder Gas, wie z.B. die Schweiz oder Schweden versorgen sich bereits zu 40% damit. Der Markt hat auch hierzulande die höchsten Zuwachsraten von allen erneuerbaren Energien. Geothermie muss nur mit den geeigneten Technologien erschlossen und nutzbar gemacht werden.

 Ökonomische Aspekte

Die geringe Nutzung der überall vorhandenen und vom Energieangebot her kostenlosen Geothermie liegt darin begründet, dass sowohl der Wärmestrom mit ≈ 0,06 Watt/m² als auch die Temperaturzunahme mit der Tiefe mit ≈ 3 °C/100 m in den zugänglichen Teilen der Erdkruste, von besonderen Standorten abgesehen, so gering sind, dass eine Nutzung zu Zeiten niedriger Energiepreise nicht wirtschaftlich war.